Verkehrsunfall mit Todesopfer in Herbesthal

<p>Um Gaffer fern zu halten, wurde ein Sichtschutz aufgebaut.</p>
Um Gaffer fern zu halten, wurde ein Sichtschutz aufgebaut. | Foto: David Hagemann

Der Lkw-Fahrer wurde über die Beifahrertüre aus dem Fahrzeug geborgen und musste reanimiert werden. Eine Stunde lang versuchten die Rettungskräfte, den Mann wiederzubelegen. Er starb allerdings am Unfallort. Es handelte sich um einen 48-Jährigen, der einen Lkw mit niederländischem Kennzeichen fuhr. Über die genaue Todesursache konnte der Offizier der Hilfeleistungszone DG, René Schoonbrood, keine Aussage machen: „Ich weiß nicht, ob Herzversagen oder eine andere Ursache zum Kontrollverlust des Fahrzeuges führte“, erklärte er gegenüber dem GrenzEcho.

Die Staatsanwaltschaft entsandte einen Experten, der den Unfallort und den Fahrtenschreiber untersuchen wird.

René Schoonbrood ärgerte sich sehr darüber, dass der „Katastrophentourismus“ in der Region stark zunehme. Die Feuerwehr musste den Unfallort mit einem Sichtschutz abschirmen. „Die Gaffer werden wirklich zum Problem. Ihr Verhalten ist einfach unglaublich. Es ist krass, wie wenig Respekt sie den Unfallopfern zollen“, so der Offizier. (nawi)

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