Die peruanische Erdbebenwarte IGP gab die Stärke des Bebens um 2.41 Uhr (Ortszeit) mit 7,5 und die Tiefe mit 141 Kilometern an. „Man konnte nicht laufen, weil das Beben so stark war“, sagte der Bezirksbürgermeister Arri Pezo Murayari im Radiosender RPP.
Berichte über Verletzte oder Tote lagen zunächst nicht vor, wie das Einsatzzentrum des Katastrophenschutzes mitteilte. Allerdings wurden mindestens elf Häuser stark beschädigt. In der Ortschaft Yurimaguas stürzte die Ecke eines Hauses ein, wie auf einem von der Feuerwehr veröffentlichten Video zu sehen war. In mehreren Dörfern fiel zudem der Strom aus.
„Das starke Beben am frühen Morgen war in verschiedenen Regionen des Landes zu spüren. Wir überprüfen nun die betroffenen Gebiete“, schrieb Perus Präsident Martín Vizcarra auf Twitter. „Wir bitten die Bürger darum, Ruhe zu bewahren.“
Anfang März hatte ein Erdbeben der Stärke 7,0 den Süden des südamerikanischen Landes erschüttert. Das Beben damals ereignete sich in einer Tiefe von 270 Kilometern. Dabei wurden nach Angaben des Katastrophendienstes Indeci weder Opfer noch Schäden verzeichnet.
In Peru kommt es immer wieder zu starken Erdbeben, weil in der Region verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Das Land liegt am Pazifischen Feuerring, der an der gesamten Westküste des amerikanischen Doppelkontinents entlangläuft. (dpa)

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