Die mutmaßlichen Entführer und Mörder des palästinensisch-libanesischen Jungen sollen unbestätigten Informationen zufolge aus Gier gehandelt haben, weil sie glaubten, dass die Familie über erhebliche finanzielle Mittel verfügt. Die beiden Zeitungen berufen sich dabei auf gut informierte Quellen.
Die Verdächtigen sollen beobachtet haben, dass der Junge regelmäßig neues Spielzeug aus dem Ausland erhalten und die Familie oft neue Kleider gekauft hat. Die Familie war mit Hilfe eines Menschenschmugglers aus dem Libanon nach Belgien gelangt.
Der Tat war eine Geiselnahme vorausgegangen. Die Täter, es handelt sich um Palästinenser im Alter zwischen 19 bis 34 Jahren, hatten von der Familie des Jungen Lösegeld in Höhe von 100.000 Euro gefordert. Die Verdächtigen haben Teilgeständnisse abgelegt, beschuldigen sich aber laut „Het Nieuwsblad“ vor allem gegenseitig. (belga)

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