Mitglieder des Ausschuss III besuchten das Kgl. Athenäum St.Vith

<p>Bei der Lernmethode Lernbüro können Schüler am KA St.Vith in bestimmten Fächern an Bausteinen arbeiten und das teilweise nach ihrem Rhythmus und ihren Fähigkeiten.</p>
Bei der Lernmethode Lernbüro können Schüler am KA St.Vith in bestimmten Fächern an Bausteinen arbeiten und das teilweise nach ihrem Rhythmus und ihren Fähigkeiten. | Foto: privat

St.Vith

Vor kurzem besuchten mehrere Mitglieder des Ausschuss III für Unterricht, Ausbildung und Erwachsenenbildung des Parlamentes der DG das Kgl. Athenäum (KA) St.Vith, um sich einen Überblick über die dort angewandte neue Pädagogik mit ihren unterschiedlichen Lernformaten zu verschaffen

Die Middle Managerinnen erklärten in einer kurzen Einführung, dass die Schule sich 2017 zu einem Aufbruch entschieden habe, um die Schüler noch besser für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten und sie gezielt dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu erkennen und zu entfalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eindeutig, dass Lernen ein individueller Prozess ist, der am ehesten gelingt, wenn Schüler aktiv und selbstständig möglichst viel Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und -fortschritt übernehmen. Im KA wird jeder einzelne Schüler dabei von einem Lernbegleiter beraten und unterstützt.

Im Anschluss an diese Erklärungen stellten Schüler des 1. Jahres die unterschiedlichen Lernmethoden aus ihrer Sicht und Erfahrung vor. Bei der Lernmethode Lernbüro steht das eigenverantwortliche und selbstständige Arbeiten der Schüler im Vordergrund. Sie arbeiten in bestimmten Fächern an Bausteinen (Arbeitsaufträgen) und können dabei teilweise nach ihrem Rhythmus und ihren Fähigkeiten arbeiten, da unterschiedliche Niveaus angeboten werden. Besonders die Möglichkeit, im eigenen Tempo zu verfahren, sahen die Schüler als Vorteil.

Das Lernen im Projekt dagegen ist eine Form des selbstgesteuerten Lernens in Kleingruppen, die ebenfalls Eigenverantwortung fordert, gleichzeitig aber auch auf Eigeninitiative und Kooperation setzt, wodurch Kompetenzen wie Teamarbeit und Konfliktfähigkeit gefördert werden.

Außerdem werden freitags nachmittags Module und Workshops angeboten. Dabei handelt es sich um eine Vielfalt an Möglichkeiten, aus denen die Schüler jedes Jahr einige auswählen können. Aktivitäten wie beispielsweise Theater, Handarbeiten, Upcycling, Boxen, Informatik, Erste Hilfe, Schach,… machen Spaß und laden dazu ein, Neues zu probieren sowie bestehende Interessen und Fertigkeiten zu vertiefen. Die Parlamentarier und ein Mitarbeiter des Parlamentes bzw. einer Fraktion hospitierten dann in verschiedenen Klassen und unterhielten sich sowohl mit Lehrern als auch mit Schülern. Im Anschluss fand ein für alle bereichernder Austausch statt.

Der Info-Tag der Sekundarschule des KA findet am Mittwoch, 22. Mai, von 15.30 bis 19.30 Uhr statt.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment