Zu diesem Schluss komme auch die Landschaftsstudie 100 Dörfer – 1 Zukunft. Denn dort heiße es, „dass die Region sich aktuell noch durch eine hohe landschaftliche Qualität auszeichnet, jedoch ist die Existenz der unterschiedlichen Landschaftsräume/-einheiten sowie deren Qualitäten in Gefahr.“
„Für die Europäischen Grünen gehört der Erhalt der biologischen Vielfalt zu den prioritären Zielen“, erklärt Inga Voss-Werding. Zur Sensibilisierung für die genussvolle Verbindung von Landschaft, Natur, Gesundheit und Ernährung hatte Ecolo Ostbelgien daher zu einer Kräuterwanderung nach Burg-Reuland eingeladen. Die ca. 40 Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich mit Wildkräutern, deren Heilwirkung und Verwendung in der Küche vertraut zu machen. „Im Zusammenhang mit der Klimadebatte kann davon ausgegangen werden, dass näher gelegene Tourismusdestinationen künftig attraktiver werden. Ähnliches gilt für regionale Produkte und Wirtschaftskreisläufe. Die Eifel hat also gute Chancen den Erhalt der biologischen Vielfalt auch wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.“ (red)

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