Infrabel will auf diese Weise Störungen an Bahnübergängen schneller beheben. Etwa 50 Bahnübergänge in Belgien sind bereits mit einer solchen Kamera ausgestattet, in diesem Jahr werden es mindestens 75 weitere sein. Langfristig sollen alle 1.236 beschränkten Bahnübergänge im Land ausgerüstet werden.
Eine Störung an einem Bahnübergang wird im Stellwerk erkannt und an das RIOC (Rail Infrastructure Operations Centre) weitergeleitet. Dort werden alle Fehlermeldungen in der Schieneninfrastruktur gesammelt. Experten analysieren den Alarm und können, falls eine Kamera vorhanden ist, die Bilder prüfen. Durch diese zusätzlichen Informationen werde Zeit gespart, so Infrabel.
Ein Ausfall an einem Bahnübergang hat Auswirkungen auf die Pünktlichkeit im Zugverkehr, da die Lokführer dann eine Sicherheitsprozedur befolgen müssen. (gz/belga)

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