[Video] Vanhaezebrouck schießt gegen den RSC Anderlecht

<p>Hein Vanhaezebrouck wurde im Dezember 2018 entlassen.</p>
Hein Vanhaezebrouck wurde im Dezember 2018 entlassen. | Foto: Photo News

In einem ausführlichen Interview mit der flämischen Tageszeitung „Het Laatste Nieuws“ und TV-Sender „VTM“ holte Vanhaezebrouck zum Rundumschlag gegen seinen Ex-Klub aus. Auch seine Abfindung (zwischen 630.000 und 780.000 Euro) ist ein Thema. Anderlecht behauptet, alles sei „bezahlt“. Vanhaezebrouck sagt: „Stimmt nicht“.

„Anders, als sie mich immer wieder durchblicken lassen, bin ich immer noch nicht vollständig ausgezahlt worden", so der im Dezember 2018 entlassene Trainer. Sollte Anderlecht tatsächlich noch offene Schulden bei seinem Ex-Cheftrainer haben, könnte das im schlimmsten Fall einen negativen Einfluss auf den Lizenzantrag des Vereins haben.

„Anderlecht gibt der Lizenzkommission falsche Informationen.“

„Anderlecht gibt der Lizenzkommission falsche Informationen, indem sie behaupten, dass der Verein nach meiner Entlassung eine Einigung mit mir erzielt habe. Aber das ist eine Lüge. Anderlecht versucht, alles vor sich herzuschieben. Trotz dutzender Mahnungen meines Anwalts. Ist Anderlecht immer noch der größte Klub des Landes?“

Nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus sportlicher Sicht macht Vanhaezebrouck seinem ehemaligen Arbeitgeber Vorwürfe. So gab er zu verstehen, dass er nie einen Vertrag beim Rekordmeister unterschrieben hätte, wenn er vorab gewusst hätte, dass Unternehmer Marc Coucke den Verein übernimmt. Außerdem sei die Qualität seiner Spieler bzw. seiner Mannschaft nicht groß genug gewesen, um ernsthaft um Titel mitzuspielen.

Außerdem habe Anderlecht Fehler auf dem Transfermarkt begangen, so Vanhazebrouck, der auch Eigentümer und Präsident Marc Coucke nicht verschonte: „Am 31. Januar saß Alekandar Mitrovic (Angreifer von Fulham, A. d. R.) im Büro von Herman Van Holsbeeck (Ex-Manager, A. d. R.). Herman und Roger Van den Stock (Ex-Präsident, A. d. R.) waren mit allen Papieren durch. Aleksandar hatte schon den Stift zur Unterschrift in der Hand. Und plötzlich ruft jemand an und sagt: „Das machen wir nicht“.

Das Interview von Hein Vanhaezebrouck mit „VTM“ im Video

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