Infrabel testet neues Alarmsystem an Bahnübergängen

<p>Infrabel möchte die Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen.</p>
Infrabel möchte die Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen. | Foto: belga

Im vergangenen Jahr kamen in Belgien fünf Menschen an Bahnübergängen ums Leben: drei Radfahrer und zwei Fußgänger. Ein neuartiges Warnsystem soll die Sicherheit nun verbessern. „Sobald jemand die Gleise betritt, wenn die Schranken bereits geschlossen sind, bemerkt ein Sensor dies. Es ertönt ein lauter akustisches Signal“, erklärt Thomas Baeken von Infrabel.

In Aubange (Luxemburg) wurde das Warnsystem bereits erfolgreich getestet: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Fußgänger und Radfahrer vom plötzlichen Alarm dermaßen erschrocken sind, dass sie sofort kehrtmachen. Die Testphase verlief positiv, sodass wir das System einführen möchten. Zunächst werden wir uns mit Bahnübergängen befassen, die dafür bekannt sind, dass sie gerne mal auf den letzten Drücker überquert werden.“ Infrabel denkt dabei an Bahnübergänge in der Nähe von Schulen und Bahnhöfen.

Wie viele und welche der 1.496 aktiven Bahnübergänge mit dem Warnsystem ausgestattet werden, wird noch vom Föderalen Öffentlichen Mobilitätsdienst und dem Kabinett des zuständigen Ministers François Bellot (MR) geprüft. (belga)

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