Venezuela

Was dort geschehen ist und geschieht, entspricht dem, was in Staaten passiert, deren führende Köpfe sich einer linken Staatsideologie verschrieben haben. Innerhalb kurzer Zeit nach deren Machtergreifung setzen sie ihre Ideologie um und ruinieren die Wirtschaft des Landes. Aus einer normalen Wirtschaft wird eine Mangelwirtschaft. In Venezuela aber wurde aus der normalen Wirtschaft sogar sehr kurzfristig eine solche Mangelwirtschaft, dass täglich fünf Kinder Hungers oder wegen Medikamentenmangel sterben, von den Alten ganz zu schweigen, und Millionen das Land verlassen, nur allein, um zu überleben.

Den Vertrauten und Funktionären der Partei, insbesondere den hohen Militärs, fehlt nichts. Die Regale ihrer Geschäfte sind prall gefüllt, und wenn mal was fehlt, wird es prompt geliefert, und nebenbei füllen sie ihre Taschen mit Petrodollars. Es scheint, dass sie vor Kurzem das Gold der Nationalbank für sich in Russland in Sicherheit gebracht haben. Erinnert mich an den Ostblock.

Das Parlament Venezuelas ist das letzte demokratisch frei gewählte Organ des Staates. Dass sein gewählter Vorsitzender jetzt die Initiative ergreift, um endlich die Maduroclique von der Macht zu entfernen, finde ich nicht nur gerechtfertigt, sondern absolut notwendig, um die Not des Volkes endlich zu beheben. Daraus können wohl nur ideologisch verbohrte Linke ein Komplott der USA sehen. Dass die Unterstützer Maduros aus autokratisch und diktatorisch regierten Ländern stammen, wundert mich nicht. Sie befürchten, dass Venezuela ein Beispiel dafür sein könnte, wie sich das Volk von Autokraten und Diktatoren befreien kann.

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