Mit 365 Konsultationen pro 100.000 Einwohner wurde die Schwelle, um von einer Grippe-Epidemie sprechen zu können, in dieser Saison bereits zum zweiten Mal überschritten. Somit spricht das Belgische Institut für Volksgesundheit offiziell von einer Epidemie. Vorerst gibt es keine Anzeichen für eine erhöhte Schwere, und die Zahl der Grippeinfektionen mit besonders schwerem Verlauf hält sich in Grenzen.
In der vergangenen Woche hat die Zahl der Grippeerkrankungen in allen Altersklassen stark zugenommen: Zwischen dem 21. und 27. Januar lag die Zahl der Grippe-Konsultationen bei 198 Personen pro 100.000 Einwohner, in der Vorwoche noch bei 87 pro 100.000 Einwohner. Die Intensität der Epidemie bleibt vorerst moderat.
Jedes Jahr im Winter wird Belgien von einer Grippe-Epidemie heimgesucht. Jährlich sind etwa drei bis zehn Prozent der Bevölkerung betroffen sind und die durchschnittlich acht Wochen dauert. (belga)

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