„Wir haben immer gesagt, dass wir Helge den Rücken freihalten wollen, weil wir ihn menschlich sehr schätzen“, sagt Sportdirektor Sascha Eller zu der Entscheidung. „Die 1:4-Niederlage in Oberhausen hat uns aber gezeigt, dass sich die Mannschaft nicht in die Richtung entwickelt, die wir angestrebt haben. Vier Punkte aus vier Spielen sind zu wenig. Und deswegen brauchen wir jetzt dringend neue Impulse.“
Die Kritik treffe nicht nur den Trainer allein. Auch die Mannschaft stehe voll dafür in Verantwortung, dass wir unsere Saisonziele bisher klar verfehlen, hieß es in einer Mitteilung. „Für jeden einzelnen Spieler sollte es verdammt noch mal eine Ehre sein, vor diesen unglaublichen Fans spielen zu dürfen“, sagte Sascha Eller. „Menschen nehmen sich frei, fahren kilometerweit, geben ihr hart verdientes Geld aus, um ihre Alemannia spielen zu sehen und bekommen dann so eine Leistung? Das ist absolut indiskutabel! Wir werden uns diese Woche sehr genau ansehen, wer das begriffen hat und wer nicht.“
Mit Helge Hohl wird auch Co-Trainer Gabriele Di Benedetto gehen.
Bis auf Weiteres wird Reiner Plaßhenrich das Team übernehmen. „Reiner ist durch und durch Alemanne und hat schon in der Saison 2013/14 gute Arbeit mit der ersten Mannschaft geleistet. Wer ihn kennt, weiß, dass Reiner ein Team nach vorne peitschen kann. Mit ihm setzen wir das richtige Zeichen“, kommentierte Sascha Eller den Trainerwechsel abschließend. (red/ab)


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