Reserven werden knapp - Blutspendeaktion in der Klinik St. Josef

<p>Auch junge Menschen sind angehalten, regelmäßig Vollblut oder Blutplasma zu spenden, um Engpässe in der Versorgung von Patienten zu vermeiden.</p>
Auch junge Menschen sind angehalten, regelmäßig Vollblut oder Blutplasma zu spenden, um Engpässe in der Versorgung von Patienten zu vermeiden. | Foto: Christoph Soeder/dpa

Anmelden muss man sich dabei nicht, es reicht vorbeizukommen, seinen Personalausweis mitzubringen und den Schildern in der Klinik zu folgen. Der Spender muss dabei zwischen 18 und 70 Jahren alt sein, für Erstspender gilt ein Altersmaximum von 66 Jahren.

Das Rote Kreuz sucht umso dringender Spender vor den Sommerferien, in denen erfahrungsgemäß weniger Menschen spenden kommen. Nach Angaben der Hilfsorganisation sind die vorhandenen Blutvorräte aktuell zu knapp, um den Bedarf decken zu können. Dies gilt vor allem für die Blutgruppe 0-.

Ein Blutspendetermin dauert knapp eine Stunde, innerhalb kurzer Zeit hat der Körper den Blutverlust ersetzt und bereits nach 12 Wochen darf wieder gespendet werden.

Der Weltblutspendertag wurde 2004 von der WHO und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ins Leben gerufen. Der 14. Juni wurde speziell ausgewählt, da an diesem Tag im Jahr 1868 Karl Landsteiner geboren wurde. Er war der Entdecker der verschiedenen Blutgruppen und stellte 1901 fest, dass die Blutübertragung von unterschiedlichen Blutgruppen zu einer Verklumpung des Blutes führen kann. (red/ab)

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