Schulen in der Euregio ausgezeichnet

Dieses Mal fand die Konferenz in Deutschland statt, genauer gesagt im Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath, welches nahe an der Grenze liegt, und somit den grenzüberschreitenden Charakter der Konferenz unterstreicht.

Die Zertifizierung wird im Rahmen des Interreg-Projektes „EMRLingua“ vergeben und soll den Schülern den Einstieg ins euregionale Studium und in den euregionalen Arbeitsmarkt erleichtern. EMR-Geschäftsführer, Michael Dejozé, hierzu: „Die Euregio Maas-Rhein kann auf seine vernetzte Wirtschaft und Infrastruktur im Herzen Europas stolz sein. Damit dieses Netzwerk in Zukunft noch weiterwachsen kann, braucht Menschen, für die Grenzen keine Hindernisse darstellen. Das gilt besonders für Sprachgrenzen sowie die interkulturelle Kompetenz. Hier kommt unser Projekt EMRLingua ins Spiel. Denn wenn man sich im Kindes- und Jugendalter bereits mit seinen (Sprach)Nachbarn versteht, wächst dieses Verständnis beim Erwachsenwerden nur noch mehr.“

Das Label „Euregioprofilschule“ zeichnet Schulen in der Euregio Maas-Rhein aus, die ihre Unterrichte euregional geprägt gestalten. Grenzüberschreitende Aktivitäten, kultureller Austausch und das Vermitteln der Nachbarsprachen Deutsch, Französisch und Niederländisch spielen dabei eine wichtige Rolle; besonderes Augenmerk wird dabei auf die Kultur und Begegnung mit den Nachbarländern gelegt.

Das Label „Euregioschule“ zeichnet Primar- und Sekundarschulen aus, die sich mit besonderer Aufmerksamkeit einer Nachbarsprache der Euregio Maas-Rhein widmen. Im vergangenen Jahr wurden die Grundschule des César-Franck-Athenäums Kelmis und das Bischöfliche Institut Büllingen als „Euregioschule“ ausgezeichnet.

Sich über eine neue Auszeichnung freuen dürfen jetzt die Schulen: WICO Campus Hamont, Kgl. Athenäum Visé, Ritzefeld Gymnasium, Scholengemeenschap Mosa-RT, Burgau Gymnasium, Maria-Montessori Aachen, Atlas College Genk, Gemeindeschule Henri-Chapelle und Collège Saint-Benoît-Saint-Servais. (red/ab)

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