„Ich bin unglaublich happy“, sagte Cort Nielsen, der nun Tagessiege bei allen drei großen Landesrundfahrten auf der Habensseite hat: „Es war so ein harter Tag heute. Eine der schlimmsten Etappen, die ich auf dem Rad erlebt habe.“
Nach einer weiteren verregneten und ungewöhnlich kalten Etappe im Norden Italiens schlugen die drei Ausreißer um Cort Nielsen den hoffnungsfrohen Sprintern ein Schnippchen. Derek Gee (Kanada) und der Italiener Alessandro De Marchi komplettierten das Podium. Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) verteidigte derweil mühelos das Rosa Trikot des Gesamtführenden, das er nach dem coronabedingten Aus des Topfavoriten Remco Evenepoel übernommen hatte.
Gestartet worden war die 196 km lange Etappe gegen Mittag in Scandiano. Mit ausgeruhten Beinen ging es für die Fahrer nach dem Ruhetag am Montag in Richtung Toskana - und das anfangs durchaus anspruchsvoll. Über 2.500 Höhenmeter galt es zu überwinden, ehe es auf den letzten 65 km komplett flach wurde.
Früh setzte sich eine Spitzengruppe ab. Sie bestand gegen Ende des Tages aus den verbliebenen drei Ausreißern, die das Finale unter sich ausmachten. Das Fahrerfeld wurde wie schon in der ersten Woche der Rundfahrt immer wieder von Stürzen erschüttert.
Laurenz Rex kam mit 23:02 Minuten Rückstand auf Cort Nielsen als 143. über die Ziellinie. (sid/jod)

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