Pedersen siegt im Sprint - Sorgen um Topfavorit Evenepoel

<p>Mads Pedersen (Mitte) siegte im Massensprint.</p>
Mads Pedersen (Mitte) siegte im Massensprint. | Foto: belga

Das Ausreißer-Duo Alessandro de Marchi und Simon Clarke, das sich im hügeligen Mittelteil absetzen konnte, wurde erst rund 300 Meter vor dem Ziel vom knapp 100 Fahrer großen Hauptfeld eingeholt. Andreas Leknessund (Team DSM) aus Norwegen verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden erfolgreich.

Weltmeister und Topfavorit Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) landete auf Rang 41 und hat in der Gesamtwertung weiter 28 Sekunden Rückstand auf Leknessund. Der 23-Jährige stieg nach seinen zwei Stürzen am Vortag trotz „einigen Schmerzen im Rücken“ und „einigen großen Prellungen“ aufs Rad, laut Teamarzt hat der Belgier ein Muskelhämatom und eine Verletzung am Kreuzbein.

„Ich habe einen großen schwarzen Fleck auf meinem Rücken, der aus Blut besteht“, sagte Evenepoel. Der ehemalige belgische Fußball-Jugendnationalspieler jonglierte vor dem Start des Rennens locker mit dem Ball, trotz Schmerzen fühle er sich „ziemlich gut, ich bin zufrieden mit dem Gefühl.“

Laurenz Rex kam mit 13:54 Minuten Rückstand als 129. ins Ziel.

Am Freitag kommt auf die Fahrer eine eindrucksvolle Kulisse und mit über 4.000 Höhenmetern viel Arbeit zu. Die 218 km lange siebte Etappe startet in Capua und endet mit der Bergankunft auf dem Hochplateu Campo Imperatore. Der Schlussanstieg ist 26,5 km lang, wird aber erst im letzten Teil wirklich steil. (sid/jod)

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