Betroffen sind drei Geschäfte in Flandern, drei in Brüssel und drei in der Wallonie. Die Mitarbeiterstreikennach wie vor gegen die geplante Ausgliederungvon 128 unternehmenseigenen Supermarkt-Filialen.
Delhaize hatte Anfang März angekündigt,besagteFilialenvon Selbstständigen betreiben zu lassen. Seitdem tobt bei der Supermarktketteein Sozialkonflikt, der mit regelmäßigen Schließungen einhergeht.
Der soziale Dialog ist zuletzt ins Stocken geraten. Drei Sonderbetriebsräteführten im letzten Monatzu keinemErgebnis, woraufhin der föderale Arbeitsminister Pierre-Yves Dermagne (SP) einen Sozialmediator des Arbeitsministeriums vor Ort entsandte. Ein erstes Schlichtungstreffen scheiterte am vergangenen Dienstag. Am Samstagnachmittag werden die Gewerkschaften und die Unternehmensleitung unter der Leitung des Sozialschlichters zu einer zweiten Versöhnungssitzung zusammenkommen.
Bei der Übernahme der Läden durchselbständigeBetreiber garantiert die Geschäftsleitung die Beibehaltung der Lohn- und Arbeitsbedingungen für die 9.000 betroffenen Beschäftigten, was die Gewerkschaften jedoch in Frage stellen. (belga/sue)

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