Die Immobilienmesse Ostbelgien findet am 22. und 23. April zum sechsten Mal statt. Was erwartet die Besucher?
David Schmitz: Die Immobilienmesse Ostbelgien ist die größte Fachmesse in der DG, die alle Akteure der Bau- und Immobilienbranche in Ostbelgien zusammenbringt. Sie widmet sich dem Bauen, Kaufen, Mieten, Wohnen, Renovieren, Modernisieren und bietet Fachleuten aus diesen Bereichen eine Plattform, auf der sie ihre Produkte und Dienstleistungen unter optimalen Bedingungen präsentieren können. Zwei Tage lang informieren Immobilienagenturen, Bauunternehmen und Handwerker interessierte Besucher.
Welche Themenbereiche deckt die Messe ab?
David Schmitz: Das thematische Spektrum ist recht breit gefächert. Nicht nur renommierte Immobilienagenturen aus Eupen und Umgebung suchen den Kontakt zum bau- und/oder kaufinteressierten Publikum. Auch angesehene Handwerksbetriebe setzen auf die Messe als elementares Marketinginstrument. Nicht zu vergessen die Fachunternehmen in den Segmenten Energie und Renovierung, Ausstattung und Einrichtung. Und dann wären da noch einige Eifeler Aussteller, die nach der Teilnahme in St.Vith 2019 nun ebenfalls den Weg nach Eupen finden, was zweifellos für die organisatorische Qualität und überregionale Ausstrahlung der Immobilienmesse spricht.
An wen richtet sich die Messe?
Raphaël Sproten: Die I.M.O. richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Eigenheim auseinandersetzen. Ohne von Pontius zu Pilatus fahren zu müssen, kann man an einem Ort bereits erste Kontakte knüpfen, Handwerker und Immobilienmakler kennenlernen. Aber auch alle, die sich neu einrichten möchten, können sich bei dieser regionalen Messe inspirieren lassen.
Alle Welt sucht nach Möglichkeiten, Energiekosten einzusparen. Liefert die Messe auch darauf Antworten?
Raphaël Sproten: Selbstverständlich. Gerade in diesem Jahr kann man sich zu diesem Thema informieren. Neben der Energieberatungsstelle des Ministeriums, die auch über Energiesparprämien informiert, sind zahlreiche spezialisierte Betriebe auf der Messe vertreten. Dies fängt bei energieeffizientem Bauen an und endet mit zeitgemäßen und energiesparenden Heizungssystemen der neusten Generation. Auch zahlreiche andere Gewerke sind zu diesem Thema bestens aufgestellt.

Die diesjährige Ausgabe geht mit einem Umzug vom Alten Schlachthof in die Popup-Eventlocation im Eupen Plaza einher. Warum?
David Schmitz: Wir wollten einfach mal etwas Neues ausprobieren. Wir haben im Alten Schlachthof jahrelang erfolgreich unsere Messen abgehalten und trauen uns jetzt als etablierte Marke erstmals einen Standortwechsel zu. Ebenfalls bietet die neue Location viele Vorteile. Es gibt ausreichend kostenlose Parkplätze und die Gänge zwischen den Ständen sind geräumig, sodass sich die Besucher frei bewegen können.
Wie viele Aussteller haben ihr Kommen angekündigt?
Raphaël Sproten: Die Location bietet Platz für 40 Stände. Diese waren innerhalb kürzester Zeit an 25 hiesige Unternehmen vergeben. Je nach Größe und Art des Betriebes haben Unternehmen auch mehrere Ausstellungsflächen gebucht. Die letzte Immobilienmesse 2019 in Weiswampach war ebenfalls restlos ausgebucht. 2020 haben wir unsere Messe in St.Vith coronabedingt absagen müssen. Jetzt findet sie erstmals wieder statt. Das Konzept einer übersichtlichen und thematischen Messe mit regionalen Ausstellern findet weiterhin großes Interesse. Wann hat man schon die Gelegenheit, in lockerer, unverbindlicher Atmosphäre an einem Ort mit mehreren Spezialisten zu sprechen und so gleich mehrere Fachmeinungen einzuholen?
Anders als in den vergangenen Jahren wird es diesmal keine Vorträge geben. Aus gutem Grund?
Raphaël Sproten: Wir verzichten bewusst auf Vorträge und Referate, da die Gegebenheiten vor Ort dies nicht hergeben. Diesmal setzen wir auf den direkten, persönlichen Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern.
Gibt es außerdem Besonderheiten?
David Schmitz: Unser Partner Embuild Verviers-Ostbelgien (Unternehmensverband des Bausektors, A.d.R.) bietet in Zusammenarbeit mit dem Sektorenfonds Constructiv virtuelle Baustellenrundgänge an. Wer eine solche VR-Brille aufsetzt, hat den 360-Grad-Blick und ist mittendrin. Er sieht, wie sich ein Betonmischer der Baustelle nähert und Fertigbeton liefert, wie Maurer Wände hochziehen, begibt sich in den Fahrerraum eines Baggers, schaut Schreinern, Elektrikern und Anstreichern über die Schulter. Der Besuch der Baustelle wird von einer Off-Stimme kommentiert – auch in deutscher Sprache.
Wie viele Besucher erwarten Sie?
David Schmitz: Wenn wir uns auf die Besucherzahlen der vergangenen Messen berufen, rechnen wir wieder mit über 1.000 Besuchern.
Immobilienmesse Ostbelgien, 22. und 23. April in der Popup-Eventlocation im Eupen Plaza. Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Catering ist gesorgt.

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