„Spektakulärer Fund“ bei Ausgrabungen auf Trierer Baustelle

<p>Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling, der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe (SPD) und Restaurator Frank Caspers (v.r.n.l.) begutachten das Kalksteinrelief des Cautes.</p>
Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling, der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe (SPD) und Restaurator Frank Caspers (v.r.n.l.) begutachten das Kalksteinrelief des Cautes.

Für Trier ist es der zweite Nachweis einer solchen Kultstätte für den Lichtgott Mithras. Der entdeckte Kultraum, ein sogenannter Mithräum, wurde gegen Ende des 4. Jahrhunderts nach Christus zerstört und aufgegeben. Darauf lassen Münzfunde im Zerstörungsschutt der Anlage schließen. Das Relief von Cautes, einem Begleiter des Lichtgottes Mithras, wurde dabei glücklicherweise verschont. Bei Cautes und Cautopates handelt es sich um Fackelträger, die die aufgehende und untergehende Sonne symbolisieren.

<p>Bei Ausgrabungen in Trier stießen Experten auf einen spektakulären Fund.</p>
Bei Ausgrabungen in Trier stießen Experten auf einen spektakulären Fund. | Fotos: Harald Tittel/dpa

Im Römischen Reich war der Mithraskult besonders unter Militärangehörigen weit verbreitet. Die Kultgemeinschaft des Gottes versammelte sich unterirdisch auf gemauerten Bänken vor einem Kultrelief des Gottes, das die Stiertötung durch Mithras darstellte. (red/ab)

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