Der Brauch der Burgfeuer geht auf keltische, irische Einflüsse zurück. Der Winter wird verabschiedet und der Frühling bzw. das Licht, das Sprießen der Natur, die neue Burg kommt ins Land. Es ist der Abschied vom langen Winter. Der Sinn ist umgekehrt, als es in Recht geübt wird. Die Kinder und Jugendliche versuchen spitzfindig das Feuer zu entfachen, was ihnen verboten ist.
Der Jungvermählte ist der Burghüter, er lässt seine „Burg“-(frau) nicht von Kindern anzünden. Aber die Freude besteht darin, dass es den Kindern dennoch gelingt. Das eine Mal werden die Kinder nicht angeschwärzt, sondern sie kehren die Situation um , indem sie aus der Asche andere anschwärzen; die Mädchen backen unterdessen Mutzen. Es ist die Kultur der Lust, das Entfachen der diebischen tolerierten Freude, welche in Szene gesetzt wird.
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