Der Titelverteidiger gewann das Heimspiel gegen Hertha BSC mit 1:0 (0:0). Javi Martinez (62.) erzielte das Siegtor für den FC Bayern per Kopf. Herthas Karim Rekik sah nach einer Tätlichkeit (84.) eine umstrittene Rote Karte.
Der Tabellendritte Borussia Mönchengladbach musste am Samstag einen herben Dämpfer hinnehmen. Im Verfolgerduell verloren die Fohlen mit 0:3 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg, der sich auf den fünften Tabellenplatz verbesserte. Yannick Gerhardt (38.) erzielte das Führungstor für die Wölfe, Admir Mehmedi (68./83.) machte alles klar. Zuletzt hatten die Gladbacher schon 0:3 im Borussia-Park gegen Hertha BSC verloren.
Vizemeister Schalke 04 verlor beim FSV Mainz 05 ebenfalls glatt mit 0:3 (0:1) und befindet sich weiterhin knapp oberhalb der Abstiegsränge. Allerdings beträgt der Vorsprung der Königsblauen auf einen Abstiegsplatz neun Punkte. Karim Onisiwo (18./84.) zeichnete für zwei Tore der Rheinhessen verantwortlich, Jean-Philippe Mateta (73.) erhöhte per Kopf auf 2:0.
Der SC Freiburg feierte gegen den FC Augsburg einen 5:1 (3:0)-Kantersieg. Nils Petersen (9./43.), Vincenzo Grifo (30.), Luca Waldschmidt (64.) und Florian Niederlechner (85., nach Videobeweis) erzielten die Tore für die Breisgauer, die jetzt 27 Punkte aufweisen. Rani Khedira (52.) gelang das Ehrentor, der FCA ist mit 18 Zählern Tabellenfünfzehnter. Augsburgs Reece Oxford (90.+1) sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte.
Zum Abschluss der Samstagsspiele setzte sich Fortuna Düsseldorf mit 2:1 (0:1) gegen Tabellenschlusslicht 1. FC Nürnberg durch. Nürnbergs Matheus Pereira sah nach einer Tätlichkeit (4.) und nach Videobeweis die Rote Karte. Eduard Löwen (41.) brachte den Club in Unterzahl sogar in Führung, Nürnbergs Ewerton (62.) per Eigentor und Kaan Ayhan (84.) trafen für die Fortuna. Der Club ist damit seit 17 Spielen ohne Sieg.
Im Freitagsspiel hatte der VfB Stuttgart durch ein 1:1 (1:1) bei Werder Bremen einen wertvollen Punkt erkämpft. Steven Zuber (2.) schoss das 1:0 für die Schwaben, Davy Klaassen (45.) gelang der Ausgleich. Der neue VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger sprach Coach Markus Weinzierl erneut das Vertrauen aus: „Wir haben doch alle gesehen, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Ich werte die Partie positiv, die Spieler haben sich gequält.“
Hannover 96 hat im Abstiegskampf am Sonntag den nächsten Rückschlag kassiert. Trotz der zeitweise engagiertesten Leitung seit der Winterpause verlor der Tabellenvorletzte am Sonntag mit 0:3 (0:0) gegen den Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt. Aus dem herausragenden Angriffstrio der Hessen trafen diesmal Ante Rebic in der 54. und Luka Jovic in der 63. Minute, ehe Filip Kostic (90.) das dritte Eintracht-Tor schoss. Die sogenannte „Büffelherde“ hat nun dank der 34 Tore von Jovic (15), Rebic (8) und Sebastien Haller (11) in dieser Saison annähernd doppelt so häufig getroffen wie das gesamte Hannoveraner Team (20). (sid)

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