Ministerpräsident Paasch: Keine Zusammenarbeit mit dem GrenzEcho

Dieser hatte auf die Zusammenarbeit des GrenzEcho mit dem Markt-und Sozialforschungsinstitut Insa Belux verwiesen. Die Regierung habe „zur Kenntnis genommen“, dass auch das GrenzEcho Meinungsumfragen durchführe, so Paasch. „Wir sind in keiner Weise an diesen Umfragen beteiligt. Wir haben sie nicht in Auftrag gegeben und wir bezahlen sie nicht.“ Er könne verstehen, dass mehrere zeitgleich durchgeführte Umfragen unterschiedlicher Auftraggeber in der Bevölkerung zu Verwirrungen führen könnten. „Zumal in einem kleinen Gebiet, wo einzelne Personen gleich mehrmals angerufen werden.“ Grundsätzlich fänden Umfragen der DG außerhalb von Corona oder außerhalb von „Ad-Hoc-Themen“ bisher im Schnitt nur alle vier bis fünf Jahre statt. Solche Umfragen dürften zahlenmäßig nicht ausufern, sagte Cremer. Für Freddy Mockel (Ecolo) sollte ein Presseorgan eigenständig entscheiden dürfen, wann und wie es etwas befragen lässt. Damit Umfragen aber nicht gleichzeitig stattfänden, sei eine Absprache sicherlich sinnvoll. (sc)

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