Militärausbilder packen Rekruten zu hart an

<p>Junge Rekruten stehen am ersten „Arbeitstag“ – noch ohne Uniform – stramm.</p>
Junge Rekruten stehen am ersten „Arbeitstag“ – noch ohne Uniform – stramm. | Illustrationsbild: belga

Das Schreiben über die Missstände in der „militärischen Initiativphase“ und der anschließenden „spezialisierten Ausbildung“ wurde nicht nur von Generalstabschef Michel Hofman, sondern auch vom Chef des internen Kontrolldienstes der Verteidigung ve

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Zugang zu allen digitalen Inhalten bereits ab 12,30 € pro Monat!
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Willkür und Schikane war schon immer ein Markenzeichen bei der Armee. Ich wäre damals vor 45 Jahren bei meiner "Ausbildung" auch gerne einfach nach Hause gegangen. Ging aber nicht, denn dann wäre ich wegen Fahnenflucht im Gefängnis gelandet.

  • Herr Pelzer, das ist grotesk. Geht es um "hartes Anpacken" oder um Schikane? Wer definiert denn die einzelnen Bereiche? Die Herren erfahren keinen Wohlfühlkurs oder ein Wellnesswochenende. Man bildet sie für den Dienst an der Waffe aus. Dabei steht Gehorsam an höchster Stelle. Bei Schikane gibt es Verantwortliche, wo solche Fälle gemeldet werden können. Das ist für so manchen Jugendlichen eine neue Erfahrung. Oder soll der Befehlende im Ernstfall eine Gesprächsrunde mit selbstgebackenen Kokosplätzchen einberaumen, um "herauszuarbeiten", wer denn lieber nach Hause gehen möchte?

  • Ach so, Herr Wahl, das wusste ich nicht, dass meine Kameraden und ich uns während unserem Militärdienst einfach über die Methoden der "Ausbilder" hätten beschweren können. Das hätten wir also dort tun müssen, wo dieser Herr mit den vielen Streifen auf den Schultern saß, bei dem wir erniedrigend rückwärts den Raum verlassen mussten. Aber jetzt mal im Ernst: Die Methoden von damals hatten weder damals und schon gar nicht mehr heute etwas mit Ausbildung zu tun. Es waren mittels Gebrülle und andauernde absurde Strafandrohungen hilflose Versuche, unmotivierte Jugendliche auf Linie zu bringen. Scheinbar hat man nichts daraus gelernt.

  • Werter Herr Pelzer, ich verstehe Ihren Standpunkt. Ich bin Jahrgang 1955, deshalb kam ich auch in den "Genuss" einer "noch nicht entschärften" Miltärausbildung. Sie sagen es selbst, " unmotivierte Jugendliche". Wie anders wollen Sie denen denn erklären, was Respekt bedeutet? Wenn Ihre Kritik die Russen lesen, liegen die am Boden, vor Lachen.

Kommentar verfassen

4 Comments