RZKB begleitet und berät auch die selbstständigen Tagesmütter

<p>Illustration: David Hagemann</p>
Illustration: David Hagemann

Beides lag bislang im Zuständigkeitsbereich von Kaleido Ostbelgien. „Die Übertragung der Zuständigkeiten in der Kleinkindbetreuung von Kaleido Ostbelgien an das RZKB damit später an die zu schaffende Einrichtung öffentlichen Interesses ist ein fester Bestandteil der Reform in der Kleinkindbetreuung, die wir derzeit vollziehen. Im Sommer 2022 hat Kaleido Ostbelgien mir mitgeteilt, dass man die Zuständigkeiten in der Kleinkindbetreuung frühzeitig, also noch vor der Gründung der neuen Einrichtung, abgeben möchte. Ich habe unmittelbar danach das Gespräch mit dem RZKB gesucht. Das RZKB hat sich dazu bereit erklärt, die Aufgaben von Kaleido kurzfristig ab dem 1. Januar 2023 zu übernehmen. Dafür bin ich sehr dankbar. So kann die Übergabe der Zuständigkeiten schrittweise erfolgen“, sagt zuständige DG-Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) in einer Mitteilung.

Die Begleitung und Beratung der selbstständigen (Co-)Tagesmütter/-väter und der Tagesmütterhäuser werde, wie schon bei Kaleido, durch Fachpersonal erfolgen. Dazu habe die Ministerin dem RZKB einen Zuschuss zur Übernahme der Kosten für zwei Vollzeitstellen genehmigt. Ein „Kennenlernen“ zwischen den (Co-)STM, den Verantwortlichen der Tagesmütterhäuser und dem RZKB habe auf Initiative und im Beisein der Ministerin für Erziehung bereits stattgefunden. „Die Tagesmütter stehen diesem vorzeitigen Transfer offen gegenüber“, heißt es dazu wörtlich in der Mitteilung aus dem Kabinett der Ministerin. Katja Crutzen, Direktorin des RZKB, sehe in dieser Zusammenarbeit eine Chance die Qualität der Kinderbetreuung noch besser voranzubringen. Dazu Sandra Meessen, Dienstleiterin der Kleinkindbetreuung: „Durch die Bündelung der Begleitung aller Kinderbetreuungsdienste beim RZKB können Kapazitäten und Kompetenzen besser genutzt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im gemeinsamen Interesse der Entwicklung (früh-)kindlicher Bildung und Betreuung in Ostbelgien“. Aktuell gibt es in der DG den Angaben zufolge 35 selbstständige Tagesmütter und -väter sowie zwei Tagesmütterhäuser. (red/sc)

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