Für Frieden beten

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Dazu eine kleine Analyse:

Wenn Menschen gottlos werden,

sind Regierungen ratlos

Lügen grenzenlos

Schulden zahllos

Besprechungen ergebnislos

Aufklärungen hirnlos

Politiker charakterlos

Christen gebetslos

Kirchen kraftlos

Völker friedlos

Sitten zügellos

Mode schamlos

Verbrechen maßlos

Konferenzen endlos

Aussichten trostlos

Doch Gott lässt keine Bäume in den Himmel wachsen!

Das Geburtsfest unseres Erlösers sagt uns: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind!“ Lasst uns besonders für den Frieden im Mutterschoß beten und dafür eintreten!

Kommentare

  • Mal Hand aufs Herz - wann hat denn beten überhaupt irgendetwas bewirkt, geschweige denn Frieden gebracht?

  • Da stimme ich Ihnen zu, Herr Hezel.
    aber es gibt auch folgenden Ausspruch:
    "Die Gedenkminute ist das Gebet des Atheisten"
    Haben Gedenkminuten jemals Frieden gebracht?
    Es sind eben verschiedene Ausdrucksformen.

  • Dazu fiele mir einiges ein, vor allem aber ... „Oh mein Gott!“

    Die Lektüre des Buches „Die Legende von der christlichen Moral- Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist“ (Dr. A. Edmüller) könnte jedoch auch mit dieser Aneinanderreihung unausgegorener, haltloser Aussagen aufräumen.

    Solche aus offensichtlich religiöser Verblendung aufgestellten Behauptungen sind jedoch nicht nur falsch, sie sind auch gegenüber den Menschen, die ohne Glauben an einen imaginären Gott ihren Beitrag zur Gestaltung dieser Gesellschaft leisten und geleistet haben eine Frechheit.

    Götter sind ist in der Tat die einzigen Wesen, die um zu herrschen, noch nicht einmal existieren müssen, oder wie der römische Dichter Publius Statius vor fast 2000 Jahren schrieb: „Die Angst hat die Götter in die Welt gebracht.“

  • Da haben Sie aber etwas grundsätzlich falsch verstanden Herr Scholzen...
    Wann haben Sie denn jemals eine Gedenkminute "für den Frieden" gesehen? Bei der Gedenkminute geht es um Anteilnahme und Ausdruck eines Gefühls, mit Beten will man jedoch offensichtlich aktiv etwas bezwecken ("für" den Frieden) bzw. man sitzt der Illusion auf, das wäre überhaupt möglich; Ihr vermeintlicher Vergleich ist also völlig sinnlos...
    Genauso sinnlos wie beten.

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