Beim Heimspiel von Charleroi gegen den KV Mechelen sorgten Fans dreifach für eine Spielunterbrechung, indem sie Pyromaterial auf den Rasen warfen. Nach der dritten Unterbrechung wurde die Partie endgültig abgebrochen. Besonders bitter: Charleroi, das auf Punkte angewiesen war, führte zu diesem Zeitpunkt mit 1:0. Nadhir Benbouali hatte in der 53. Minute zur Führung der „Zebras“ getroffen.
Anstatt einen wichtigen Sieg zu feiern, verliert Charleroi die Partie nun mit 0:5 am grünen Tisch. Vereinspräsident Mehdi Bayat tobte nach dem Spielabbruch bei „Eleven Sports“: „Das ist nicht Charleroi. Das ist nicht die Stadt, die mich damals aufgenommen und adoptiert hat. Wir lagen in Führung, hatten das Spiel in der Hand – und dann passiert das. Ich habe keine Worte. Solch ein Verhalten bedeutet nicht, dass man seine Mannschaft unterstützt (...) früher haben Fans ein Spiel unterbrechen lassen, wenn man in Rückstand lag. Jetzt machen sie es sogar, wenn man führt. Wollen sie nur beweisen, dass sie die Macht dazu haben? Bravo.“ (mn)

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