Neuville Vierter zum Auftakt der Japan-Rallye

<p>Das Team Neuville-Wydaeghe am Start der Japan-Rallye.</p>
Das Team Neuville-Wydaeghe am Start der Japan-Rallye. | Foto: Hyundai Motorsport

Hinter Craig Breen (Ford) und Ott Tänak (Hyundai) landete Thierry Neuville (Hyundai) auf Platz vier, mit 0,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze. „Wir möchten die Saison mit einer Bestnote beenden“, so der hochmotivierte St.Vither.

Der neue Weltmeister Kalle Rovanperä (Toyota +0,6) und sein Teamkollege Elfyn Evans wurden Fünfter und Sechster bei diesem kurzen Sprint in einer Parkanlage nahe des Toyota-Stadions bei Nagoya, rund 340 km östlich der Hauptstadt Tokio. Dort hatte kurz zuvor auch die Startzeremonie stattgefunden. Glück hatte der Vervierser Grégoire Munster (Hyundai/Platz 18), Teilnehmer in der WRC2-Klasse, der einen Randstein brutal erwischte: „Ich bin zu weit gerutscht, da meine Reifen sich überhitzt hatten.“ Übrigens war dieselbe Ashaltstrecke, allerdings in umgekehrter Richtung, bereits Schauplatz des Shakedowns der Japan-Rallye gewesen: Hier waren Thierry Neuville und Elfyn Evans zeitgleich am schnellsten unterwegs.

Diese Testetappe galt aber als wenig aussagekräftig im Vergleich zum kräftigen Rallye-Menü, das die Protagonisten ab Freitag auf den Asphaltstraßen in den waldreichen Bergen erwartet. „Das wird ein schwieriges und aufregendes Wochenende“, ist sich Kalle Rovanperä sicher. Dem kann Thierry Neuville nur zustimmen. „Die Streckenführung ist atypisch, sehr kurvenreich und vor allem stellenweise hyper eng. Das hatten wir bislang noch nie so im Aufschrieb“, beschreibt der Ostbelgier die Herausforderung, die ihn und seine Rivalen in den kommenden Tagen erwartet: „In Sachen Rhythmus wird das eine überaus intensive Rallye, mehr noch als beim WM-Lauf in Korsika.“ (hs)

<p>Neuville-Wydaeghe unterwegs auf der Zuschauerprüfung.</p>
Neuville-Wydaeghe unterwegs auf der Zuschauerprüfung. | Foto: Hyundai Motorsport

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