Neues Schokoladenmuseum im Herzen von Brüssel

<p>Foto: Choco-Story</p>
Foto: Choco-Story


Auf einer Fläche von fast 2.000 Quadratmetern können die Besucher rund um einen Innenhof interaktiv in die Welt von Kakao und Schokolade eintauchen. Das Projekt Choco-Story war vor fünf Jahren entstanden in Zusammenarbeit mit den Familien Van Belle, die in Brügge ein Schokoladenmuseum eröffnete, und Van Lierde, die 1998 das erste Schokoladenmuseum in Brüssel gegründet hatte. „Wir benötigten ein moderneres Museum, wir brauchten mehr Platz, wollten aber im Zentrum von Brüssel bleiben“, so Cedric Van Belle.

In alten, seit 20 Jahren leer stehenden Gebäuden hat Choco-Story jetzt, nach zweijähriger Renovierung, ein neues Zuhause gefunden. Das Museum entführt Jung und Alt in einen aztekischen Tempel und auf das Schiff von Hernando Cortès, der die ersten Kakaobohnen nach Europa brachte. Ferner gibt es interaktive Kioske, Animationen und Spiele sowie einen Chocolatier, der zeigt, wie Schokolade hergestellt wird. In den einzelnen Räumen ist vorrangig die Sammlung der Familie Van Belle ausgestellt: Formen, Werkzeuge, Behälter usw. und ein Obelix aus 400 Kilogramm Schokolade. Eines der bemerkenswertesten Stücke ist ein ecuadorianischer Mörser aus dem Jahr 3.500 v. Chr.

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