Mit der Umstellung auf die Winterzeit in der Nacht zu Sonntag (die Uhren werden von drei auf zwei Uhr zurückgestellt) ist es abends wieder früher dunkel. Dies bedeute ein erhöhtes Risiko für Fußgänger und Radfahrer, so Vias.
Nach Angaben des Verkehrsinstituts steigt die Zahl der Unfälle mit Fußgängern im abendlichen Berufsverkehr von Oktober bis November um 35 Prozent – die Zahl der schwer verletzten und getöteten Fußgänger sogar um 76 Prozent. Es geschehen nicht nur mehr Unfälle, sie sind zudem um 31 Prozent schwerer, beklagt Vias.
Auch Radfahrer sind stärker gefährdet. So berichtet Vias, dass es im Oktober bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang viermal mehr Unfälle mit Radfahrern gibt als im Juni, „obwohl im Frühjahr wahrscheinlich viel mehr Radfahrer unterwegs sind als im Herbst“.
„Es ist wahrscheinlich, dass die Kollisionsraten bei Unfällen nach der Umstellung auf die Winterzeit wegen der schlechteren Sicht höher sind“, so Vias. „Fußgänger werden schneller übersehen, sodass Autofahrer zu spät oder gar nicht bremsen. Die Tatsache, dass Fahrten, die normalerweise bei Tageslicht durchgeführt werden, nun in völliger Dunkelheit stattfinden, spielt zweifellos eine Rolle.“
Vias ruft sowohl Fußgänger als auch Autofahrer zu besonderer Wachsamkeit auf. (belga/sue)

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