Tottenham, das zuletzt komplett darauf verzichtete, neue Spieler zu transferieren, ist auf dem Weg zur nächsten starken Saison. In der Premier League deutet vieles daraufhin, dass es die Londoner wieder unter die Top 3 schaffen.
Hinzu kommt nun, dass die Runde der letzten acht Mannschaften der „Königsklasse“ zum Greifen nahe ist. Und das auch dank Nationalspieler Jan Vertonghen, der am Mittwoch gegen Dortmund trotz seines Einsatzes auf einer eher ungewohnten Position mit einer Vorlage und einem eigenen Treffer der „Mann des Abends“ war.
Gegen Dortmund spielte der 31-jährige Rote Teufel, solange der BVB in Ballbesitz war, als Teil der Fünferkette. Wechselte der Ballbesitz, wechselte auch Vertonghen. Und zwar vom Außenverteidiger zum Offensivspieler. Wenn genau dieser Schachzug nicht geglückt wäre, sagte Trainer Pochettino nach dem Spiel, hätte man ihm zum schlechtesten Trainer der Welt gemacht.
Doch der Schachzug glückte, Vertonghen bereitete ein Tor vor und machte eins gleich selbst. Von der englischen Presse wurde Vertonghen mit Bestnoten gefeiert und im Internet, in Anlehnung an Actionheld Superman kurzerhand in „Super-Jan“ umgetauft. Bei Dortmund musste man am Tag nach dem 0:3 die Wunden lecken. Die Chance auf ein Weiterkommen seien „sehr bescheiden“, so Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. (mn)

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