Demnach nahmen Angestellte im April durchschnittlich 1,1 Tage Urlaub – etwa doppelt so viel wie im April 2020 (0,6) zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns. Die Zahl der Beschäftigten, die zwischen Januar und April keinen Urlaub nahmen, sank auf 43,5 Prozent, während diese Zahl 2021 noch bei 52,4 Prozent lag.
Während Arbeitnehmer in Belgien in den vergangenen zwei Jahren die Gewohnheit hatten, ihren Urlaub zu verschieben, nahmen 24,7 Prozent von ihnen in diesem Jahr bereits mehr als ein Viertel ihres gesetzlichen Urlaubs. Das sind ein Drittel mehr Beschäftigte als 2020 (18,6%) und drei Viertel mehr als im letzten Jahr (14,3%).
„Zum ersten Mal seit 2019 sind die Osterferien wieder zu einer sogenannten 'normalen' Ferienzeit geworden“, kommentiert Heidi Verlinden von Securex.
Die Studie basiert auf einer Stichprobe von 11.680 Unternehmen und 50.511 Beschäftigten in der Privatwirtschaft, die im Jahr 2022 Anspruch auf 20 gesetzliche Urlaubstage haben. (belga/sue)

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