Insgesamt waren nach Angaben des Arbeitsamtes der Deutschsprachigen Gemeinschaft (ADG) Ende April 1.045 Männer (+6 im Vergleich zu März) und 1.024 Frauen (-5) als Arbeitsuchende ohne Beschäftigung eingetragen. Im Norden Ostbelgiens waren 1.703 Personen als Arbeitsuchende eingetragen, die Arbeitslosenrate beträgt 7,7%. In den Eifelgemeinden sind 366 Personen gemeldet, was eine Arbeitslosenrate von 2,5% ergibt. Auch in den anderen Regionen des Landes sind die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum März kaum verändert: Auf Landesebene sind rund 1.500 Personen weniger gemeldet, was einem Rückgang um 0,4% entspricht. Insgesamt sind in Belgien zum Jahresende rund 439.000 unbeschäftigte Arbeitsuchende gemeldet. Die Arbeitslosenrate Belgiens beträgt 8,4%.
Im Vergleich zum Vorjahr sind in Ostbelgien weiterhin sinkende Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen. Ende April 2022 sind 140 Personen weniger gemeldet als im Vorjahr, was einem Rückgang um 6,3% entspricht. Hierbei ist natürlich anzumerken, dass ab März 2020 die Arbeitslosenzahlen in Ostbelgien wie auch in den anderen Regionen aufgrund der Coronakrise deutlich gestiegen sind und erst seit dem Frühjahr 2021 die Werte wieder sinken. Der Rückgang ist im Norden wie im Süden Ostbelgiens festzustellen. In den Eifelgemeinden sind knapp 11% weniger Arbeitsuchende gemeldet (-44 Personen), im Norden sind es 5,3% weniger (-96 Personen.)
Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr liegt bei allen Altersgruppen vor, besonders aber bei den Arbeitsuchenden unter 30 Jahre. Rund 65% der gemeldeten Arbeitsuchenden in Ostbelgien (1.345 Personen) beziehen Arbeitslosengeld oder kommen dafür in Frage. Weitere 7% (140 Personen) sind Jugendliche in der Berufseingliederungszeit (d.h. in dem Jahr vor dem Anspruch auf Arbeitslosengeld). 372 Arbeitsuchende (oder 18%) beziehen Eingliederungseinkommen von einem ÖSHZ. Auch in den anderen Regionen sind Ende April weniger Arbeitsuchende gemeldet als im Vorjahr. Auf Landesebene beträgt der Unterschied rund 6% (39.000 Personen weniger). Besonders ausgeprägt bleibt der Rückgang mit -12% in Flandern, in Wallonien sind rund 1,3% weniger Arbeitsuchende gemeldet.
Weitere Informationen und Grafiken im Internet unter www.adg.be/statistik und www.ostbelgienstatistik.be. (red/sc)

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