Dank einer cleveren Rennstrategie, einer effizienten Fahrweise, einer klugen Energieverwaltung und eines hohen Tempos triumphierte der Wahlmonegasse, der auf Startplatz vier gestanden hatte, bei seinem populären Heimrennen. Er übernahm gleichzeitig die Führung in der Punktetabelle.
„Das ist ein tolles Gefühl. Monaco ist halt ein besonderes Rennen“, jubelte der 30-jährige Ex-Formel-1-Pilot: „Wir wussten, wenn wir anfangs vorne mitmischen können, haben wir eine Chance. Das Auto lief stark, das Team funktionierte optimal und wir hatten eine gute Qualifikation: Das waren die besten Voraussetzungen, um hier erfolgreich zu sein. Im Rennen selbst hat dann alles nach Maß gepasst.“
Vor den Augen zahlreicher Fans auf den Tribünenrängen des legendären Stadtkurses in Monte Carlo und der monegassischen Fürstenfamilie in der Ehrenloge ging Stoffel Vandoorne zunächst verhalten ins Rennen. Denn es galt, mit der verfügbaren Energie zu haushalten. Gegen Rennmitte griff er schließlich an und setzte sich in Führung, die er souverän bis zur Zielflagge verteidigte.
Der Monaco-Sieger ist mit 81 Punkten neuer Spitzenreiter in der WM vor Vergne (75) und Evans (72). Der siebte und achte Saisonlauf ist am 14./15. Mai in Berlin anberaumt. (hs)

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