Apotheken fehlen Medikamente für Kinder

<p>Apotheken stellen einen Mangel an Medikamenten fest.</p>
Apotheken stellen einen Mangel an Medikamenten fest. | Illustrationsfoto: belga

Dies betrifft bekannte Medikamente, wie beispielsweise Perdolan-Sirup und Nurofen, wie die Tageszeitungen „La Dernière Heure“, „Het Laatste Nieuws“ und „De Morgen“ am Mittwoch berichteten. Dieser Engpass werde voraussichtlich im Juni vorüber sein, heißt es weiter.

Weltweit bestehen derzeit Engpässe bei bestimmten Produkten und auch Belgien bleibt davon nicht verschont, stellte Nicolas Echement, Sprecher des belgischen Pharmaverbands (APB), fest.

Angesichts dieser Situation sind die wichtigsten Erklärungen in der kombinierten Verbreitung zahlreicher Viren in den letzten Wochen zu finden. Zwischen Covid-19, Grippe und anderen klassischen Winterkrankheiten mussten viele Belgier sehr große Mengen an Medikamenten zur Bekämpfung von Fieber, Kopfschmerzen oder Muskelkater einnehmen, was zu einer gewissen Anspannung auf dem Markt geführt haben dürfte.

Hinzu kommt, dass die Pharmaunternehmen aufgrund der Corona-Pandemie zu wenige dieser Medikamente herstellen. Die Konzerne stützten ihre Produktionsplanung auf die Verkaufszahlen der beiden Vorjahre, in denen die Menschen weniger Kontakt zueinander hatten, mehr Abstand hielten und Mundschutz trugen. Daher gab es weniger Infektionskrankheiten und weniger Bedarf an Schmerz-, Grippemitteln und ähnlichem. (belga/svm)

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