Nach Unwetter-Katastrophe in Südafrika: Opferzahl steigt auf über 400

<p>Der Vishnu-Hindu-Tempel ist durch Überschwemmungen am Mhlathuzana-Fluss in Chatsworth schwer beschädigt worden.</p>
Der Vishnu-Hindu-Tempel ist durch Überschwemmungen am Mhlathuzana-Fluss in Chatsworth schwer beschädigt worden. | Foto: dpa

Da für das Wochenende erneut starke Regenfälle angekündigt waren, bereitete sich die Provinzregierung auf weitere Notfälle und mögliche Evakuierungen vor. Auch Rettungskräfte standen weiter auf Abruf, während die Aufräum- und Bergungsarbeiten weiterliefen.

Seit vergangenem Montag hatten starke Regenfälle in der Provinzs für Chaos und Zerstörung gesorgt. So wurde die Metropole Durban von Überschwemmungen und Schlammlawinen heimgesucht. Die Wassermassen verwüsteten Häuser, überfluteten Siedlungen, rissen Straßen weg und ließen Tausende Menschen ohne Unterkunft zurück. Viele Betroffene sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Der Hafen von Durban, einer der größten Frachthäfen Afrikas, war bis auf weiteres geschlossen. In einigen Gegenden gab es weder Strom noch fließendes Wasser. Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa erklärte die Region zum Katastrophengebiet.

Die am Indischen Ozean liegende Küstenprovinz KwaZulu-Natal ist eines der wichtigsten Urlaubsziele im Land und hatte sich eigentlich schon auf den traditionellen Osteransturm in- und ausländischer Touristen vorbereitet. (dpa/calü)

<p>Menschen überqueren auf Baumstämmen einen Fluss, nachdem es nach ungewöhnlich heftigen Niederschlägen in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal zu Chaos und Verwüstungen kam.</p>
Menschen überqueren auf Baumstämmen einen Fluss, nachdem es nach ungewöhnlich heftigen Niederschlägen in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal zu Chaos und Verwüstungen kam. | Foto: dpa

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