Pädagogische Führungskräfte erhalten Hilfe über Coaching

<p>Bildungsminister Lydia Klinkenberg</p>
Bildungsminister Lydia Klinkenberg | Foto: David Hagemann

Das Coachingprogramm richte sich an pädagogische Führungskräfte in Auswahl- und Beförderungsämtern, die Unterstützung und Beratung bei der Ausübung ihres Berufs suchen. Dazu habe die Regierung die Ausbildung von fünf Coaches finanziert. Die ausgebildeten Coaches, die als ehemalige Führungskräfte über eine langjährige Erfahrung im Unterrichtswesen verfügten, beraten die pädagogischen Führungskräfte in Einzelgesprächen. Auf Wunsch könne ebenfalls auf andere externe Coaches zurückgegriffen werden. Die DG-Regierung übernimmt die Kosten für fünf Coaching-Einheiten pro Jahr.

„Pädagogische Führungskräfte üben ein verantwortungsvolles Amt aus. Dafür sind zahlreiche Kompetenzen vonnöten: Mitarbeiterführung, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Konfliktmanagement und vieles mehr. Das Coaching ist dabei als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. In Einzelgesprächen, deren Inhalt selbstverständlich zwischen Coach und Führungskraft streng vertraulich behandelt wird, können die Betroffenen sich konstruktiven Rat holen und an ihren Führungskompetenzen arbeiten. Auf diese Weise möchten wir zu einer Qualitätssteigerung in der Schulentwicklung unserer Schulen und Einrichtungen beitragen. Nach der Pilotphase werden wir das Projekt evaluieren“, wird Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) zitiert.

Um das Amt des Schulleiters attraktiver zu gestalten und die mit der Ausübung dieses Amtes einhergehende Verantwortung entsprechend zu honorieren, seien zum 1. September 2021 die Schulleitergehälter angehoben worden. Auch die die Gehälter jener Personalmitglieder, die eine Leitungsfunktion im Rahmen eines Auswahlamtes im Unterrichtswesen bekleiden, wurden aufgewertet. Infos unter: www.ostbelgienbildung.be, Stichwort coaching. (red/sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment