Vor zwei Wochen hatten die Gewerkschaften eine Streikankündigung von unbestimmter Dauer hinterlegt und dabei aber versichert, dass man das Ende der Osterferien abwarten werde. Die Tarifverhandlungen über Löhne und Prämien für das Kabinenpersonal gehen nicht voran. Auch ein Schlichtungsversuch zwischen Gewerkschaften und den Ryanair-Verantwortlichen war erfolglos. Die Gewerkschaften klagen darüber, dass Ryanair sich seit Jahren weigere, in die Personalpolitik zu investieren. In Belgien, wo Ryanair immerhin 650 Mitarbeiter zähle, gebe es beispielsweise keine Personalabteilung, heißt es. Immer wieder gebe es Klagen, weil Löhne nicht korrekt gezahlt würden. So hätten einige Mitarbeiter, die wegen einer Schwangerschaft nicht mehr fliegen dürften, monatelang kein Gehalt erhalten, erklärt ACV-Gewerkschafter Hans Elsen. Laut Gewerkschaftsangaben beziehen 75 Prozent des Kabinenpersonals lediglich den sektoriell festgelegten Minimumlohn. (belga/um)
Keine Einigung in Sicht: Bei Ryanair wird an drei Tagen gestreikt

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