Als Gegenstück zur sich rasant ausbreitenden Kriegsrhetorik geht es um tiefere Ursachenforschung. Aber auch darum, wie der Wandel zu einer konfliktfähigeren, friedfertigeren Gesellschaft insgesamt gelingen kann.
„Wenn du Frieden willst, bereite den Frieden vor!“, heißt es in der Ankündigung. Dazu Norbert Nicoll: „Der Krieg in der Ukraine ist eine furchtbare Tragödie. In der jüngeren europäischen Geschichte stellt er zweifellos eine tiefe Zäsur dar. Die Medien berichten vielfach über das große Leid der Bevölkerung, beleuchten aber kaum die Hintergründe des Konflikts. Ausgebrochen ist der Krieg am 24. Februar, aber begonnen hat der Konflikt schon viel früher. Was hat die russische Führung veranlasst, die Ukraine völkerrechtswidrig anzugreifen? Welche Verantwortung trägt die NATO für die Eskalation? Wie könnte eine dauerhafte Friedenslösung aussehen? Und schließlich: Wird der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft durch den Krieg in der Ukraine gebremst oder beschleunigt?“ Diese und andere Fragen soll der Vortrag am 18. April beleuchten.
Der Eintritt ist kostenlos. (red)
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