Klassenerhalt, aber keine Punkte: AS Eupen kassiert Packung in Genk

Zum Saisonabschluss kommt es am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den KV Oostende, das möglicherweise noch von Sonntagabend auf Samstag verlegt wird.

KRC Genk 5:0 AS Eupen

Für die AS Eupen stand am Sonntagabend kaum noch etwas auf dem Spiel – den Klassenerhalt hatten die Ostbelgier schon am Samstagabend in der Tasche, nachdem der RFC Seraing bei einem 2:2 gegen den KV Oostende Punkte liegen ließ. Und strenggenommen musste Eupen von Glück sprechen, dass es die Partie in Genk nicht mehr gewinnen musste. In der Cegeka-Arena hatten die „Pandas“ nämlich nicht den Hauch einer Chance.

In Genk verzichtete AS-Coach Michael Valkanis auf viele Wechsel: Lediglich für den gesperrten Jordi Amat rückte Teddy Alloh in die Startelf der Eupener, die in Genk sofort von ihrem Gegner dominiert wurden. Anders als die Gäste brauchte Genk noch Punkte, um den Einzug in die Top 8 zu schaffen.

<p>Onuachu traf zweifach vom Elfmeterpunkt für den KRC Genk.</p>
Onuachu traf zweifach vom Elfmeterpunkt für den KRC Genk. | Foto: David Hagemann

Eupen wurde in der Anfangsphase nicht gefährlich, kassierte dafür aber nach zehn Minuten das 0:1. Nach einem vermeintlichen Foul von Heris an Ito zeigte Schiedsrichter Boucaut sofort auf den Elfmeterpunkt. Onuachu verwandelte sicher zum 1:0 für Genk, obwohl AS-Torwart in die richtige Ecke abgetaucht war. Nur wenige Augenblicke später musste Nurudeen das 2:0 verhindern.

Fehlentscheidung vor dem zweiten Elfmeter gegen die AS Eupen

Zu seiner ersten Strafraumaktion kam das von vielen mitgereisten Fans unterstütze Eupen nach 30 Minuten: Nach einer Flanke von Beck kam Nuhu jedoch nicht zum Abschluss. Eupen hatte in den ersten 45 Minute zwar keine Torchance, ließ auf der Gegenseite aber auch kaum welche für Genk zu.

<p>Gary Magnée im Duell mit Sadick.</p>
Gary Magnée im Duell mit Sadick. | Foto: David Hagemann

Trotzdem kassierte Eupen kurz vor der Pause das 2:0 – allerdings nach einer Fehlentscheidung von Schiedsrichter Boucaut. Nach einer Aktion von Heris gegen Hrosovsky – viel zu „wenig“, um einen Elfmeter zu geben – zeigte er auf den Punkt. Onuachu traf erneut sicher, 2:0. An der Seitenlinie tobte AS-Trainer Valkanis zurecht. Warum griff der Videoassistent nicht ein?

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Nur wenige Sekunden nach der Pause kassierte Eupen das 0:3. Nachdem die Abwehr der Gäste nicht gut ausgesehen hatte, traf Ito. Für Eupen sorgte der eingewechselte Cools nach einer Stunde für den ersten echten Torschuss in der Partie. Wenig später erhöhte Heynen den Spielstand auf 4:0 für Genk (68.). Dabei blieb es nicht: In der 80. Minute traf Onuachu mit seinem dritten Tor noch zum 5:0-Endstand. (mn)

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