Den „Rouches“ wurde zunächst die Lizenz verweigert, weil die Übernahme durch den amerikanischen Investmentfonds „777 Partners“ noch nicht abgeschlossen ist. Das berichteten mehrere Medien am Donnerstag. Schon im vergangenen Jahr hatte Standard Lüttich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten keine Lizenz erhalten, wehrte sich aber erfolgreich vor dem belgischen Sportgerichthof gegen diese Entscheidung.
Nun sind die Probleme wohl weniger finanzieller, sondern eher administrativer Natur: Standard Lüttich wird zu 100 Prozent von „777 Partners“ übernommen. Die Transaktion sei aber noch nicht offiziell abgeschlossen. Laut „Het Nieuwsblad“, „La Dernière Heure“ und „L'Avenir“ stellt dies ein Problem bei der Lizenzvergabe dar. Während alle anderen Erstligisten ihre Lizenz für die nächste Saison erhalten haben, wurde der Antrag von Standard vorerst abgelehnt. Die Rouches werden am kommenden Dienstag vor der Lizenzkommission erscheinen müssen.
Man sei nicht allzu besorgt, reagierte Standard Lüttich derweil. Der Vorstand geht davon aus, dass der Abschluss der Übernahme nur eine Formalität ist und die Lizenz im Anschluss auch erteilt wird. Mit einer Entscheidung ist bis spätestens Mitte April zu rechnen.
Mit Zweitligist Mouscron muss sich am Dienstag ein weiterer Profiverein verteidigen. Bereits im November letzten Jahres wurde dem Verein aufgrund von Zahlungsrückständen ein Transferverbot auferlegt. (belga/mn)
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