Ministerin Kitir verbringt die Nacht als Obdachlose

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In Sint-Truiden erläuterte die Ministerin ihren Wohnungsbauplan, den sie auf den Weg bringen will. | Archivfoto: belga/Benoit Doppagne

Auf Einladung der Organisationen Enchanté und Cabrio hörte sich Kitir mehrere Erfahrungsberichte von Obdachlosen aus der Region Sint-Truiden an. Neben dem so genannten "Wohnungsengpass", der es ihnen schwer macht, eine neue Wohnung zu finden, stoßen diese Menschen oft auf viele weitere Hindernisse, die sie daran hindern, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Letztes Jahr wurden in der Provinz Limburg 1.200 Obdachlose gezählt.

Die Zahlen zur Obdachlosigkeit in Europa sind alarmierend. Einer von fünf Obdachlosen ist unter 28 Jahre. Auf der Konferenz in Madrid wird Kitir zu mehr Investitionen in "Housing First"-Programme aufrufen, wie sie in Finnland erfolgreich eingeführt wurden. "In Finnland gibt es ein Projekt, das sich als nachhaltig erwiesen hat: Wenn die Menschen einmal von der Straße weg sind, gehen sie nicht mehr auf die Straße zurück. Deshalb ist es wichtig, ein Projekt zu finanzieren, bei dem die Menschen die volle Unterstützung erhalten", so Kitir.

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