In der Berichterstattung der letzten Gemeinderatssitzung vermissen wir relevante Anmerkungen seitens der Fraktion „Mit Uns“ bzgl. des Geländeankaufs zum Bau einer neuen Schule in Lichtenbusch:
Der Standort, 150 Meter von der Autobahn entfernt, gelegen auf der Süd-Westseite des Grundstücks ist mit einem Geräuschpegel von ca. 75 dB(A) belastet. Oft wird auch ein Pegel von 80 dBA überschritten. Ab diesem Schallpegel von 80 dBA redet man auch wissenschaftlich von laut oder Lärm. Da wir überwiegend Westwind haben, sind der Schulhof sowie die Klassenräume bei offenem Fenster einem störenden Autobahnlärm ausgesetzt. Das ist alles andere als förderlich für eine gesunde Lernumgebung. Ferner weisen wir nochmals darauf hin, dass es unverantwortlich ist, für ca. 120 Schüler ein so wahnsinnig kostenintensives Projekt zu planen, wenn eine weitsichtigere Option in Eynatten besteht. Schon jetzt weichen die ersten Kostenschätzungen (10 Mio. Euro) von der Ursprungsschätzung (3 Mio. Euro) ab. Diese Kosten werden aufgrund der Situation im Bausektor rasant in die Höhe steigen. Deshalb ist die Fusion mit Eynatten die einzig gute Lösung. Dort kann die vorhandene Schule erweitert werden, um allen Ansprüchen an ein modernes Schulgebäude zu genügen.
Ein erster Schritt für die Erweiterung der Schule in Eynatten wurde bei der gleichen Gemeinderatssitzung unternommen: Ein Gelände und ein Gebäude an der Lichtenbuscher Str. wurden angekauft. Anscheinend beschäftigt sich die Mehrheit doch mit unserer Idee einer Schulfusion. Fakt ist, dass wir als Gemeinde keinen Schulbau gutheißen dürfen, der in der heutigen Zeit Ressourcen verbraucht, die wir durch alternative Maßnahmen hätten sparen können.
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