„Hart aber fair“

Wenn schon im Titel der Sendung die Rede von „FAIR“ ist, finde ich es äußerst „UNFAIR“ von Frank Plasberg, zu behaupten, dass die Lebensdauer DER belgischen Atomkraftwerke um zehn Jahre verlängert wird und gleichzeitig erneut auf die diesbezügliche (berechtigte?), große Sorge der deutschen Grenzbevölkerung hinzuweisen. Richtig ist, dass es sich lediglich um zwei der jüngsten (Tihange3 und Doel 4) von sieben Reaktoren handelt.

FAIR ist auch nicht, immer nur andere Länder hervorzuheben wenn es Positives zu berichten gibt. So wurden im Laufe der Sendung lediglich Spanien und die Niederlande erwähnt als es um das Thema „Flüssigerdgas“ ging. Belgien wieder mal komplett zu ignorieren ist ebenfalls UNFAIR, verfügt der Hafen von Zeebrügge doch bereits seit 1987 über die Infrastruktur für die Lagerung und den Umschlag von Flüssigerdgas und ist einer der Hauptzugangspunkte für LNG-Lieferungen in Nordwesteuropa.

Erwähnenswert und gleichzeitig FAIR wäre auch gewesen (so mal nebenbei) zu erwähnen, dass es eine BELGISCHE Investorengruppe ist, die – „so schnell wie möglich“ – in Wilhelmshafen ein LNG-Terminal (übrigens ein Novum für Deutschland!) bauen wird.

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