Putin: Russisches Gas muss nun in Rubel bezahlt werden

<p>Der russische Präsident Putin erklärte während einer Regierungssitzung, Russland werde für Gaslieferungen an „unfreundliche Länder“, zu denen alle EU-Mitgliedstaaten gehören, nur noch Zahlungen in Rubel akzeptieren, nachdem Moskau wegen der Ukraine mit beispiellosen Sanktionen belegt worden war.</p>
Der russische Präsident Putin erklärte während einer Regierungssitzung, Russland werde für Gaslieferungen an „unfreundliche Länder“, zu denen alle EU-Mitgliedstaaten gehören, nur noch Zahlungen in Rubel akzeptieren, nachdem Moskau wegen der Ukraine mit beispiellosen Sanktionen belegt worden war. | Foto: afp

Betroffen sind demnach die von Russland auf einer schwarzen Liste festgehaltenen „unfreundlichen Staaten“. Dazu gehören alle EU-Staaten, aber etwa auch die USA, Kanada und Großbritannien. Die Ankündigung sorgte prompt für eine Stärkung der russischen Währung, die massiv unter Druck steht.

Die Zentralbank und die russische Regierung hätten nun eine Woche Zeit, die Modalitäten für die Umstellung von Devisen- auf Rubelzahlungen festzulegen, sagte Putin. Der Westen habe selbst seine Währungen entwertet, indem russische Aktiva im Ausland eingefroren worden seien.

Als Reaktion auf die Sanktionen des Westens hatte die russische Regierung bereits Anfang des Monats beschlossen, dass eigene finanzielle Verpflichtungen bei „unfreundlichen Staaten“ nur noch in Rubel beglichen werden. Darunter sind auch die Ukraine, die Schweiz und Japan. (dpa/jod)

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