Antwort der „NBK“

Zum Leserbrief „Betreutes und begleitetes Wohnen in Kelmis“ von Marcel Strougmayer im GrenzEcho vom 21. März: Sehr geehrter Herr Strougmayer, die Erläuterungen auf unserer Website müssen voll Ihren Nerv getroffen haben. Zunächst wäre richtigzustellen, dass die „NBK“ grundsätzlich nicht gegen das „Betreute Wohnen“ ist, sondern für den Verzicht auf ein teures Erdgeschoss nebst Tiefgaragen (3.000.000 €). Diese Kosten sollen dann voll zulasten der Bürgerinnen und Bürger gehen (siehe www.nbk-kelmis.eu). Übrigens wäre in Kelmis noch ein Parkplatzwächter aktiv, gäbe es genug Parkplätze!

Ihre Mehrheit hatte Transparenz und Mitbestimmung beim Amtsantritt propagiert, also, machen Sie die Analysen von „Kathleos“ publik und lassen Sie die Bürger mitentscheiden! Sie behaupten, „INAGO“ hätte nichts mit dem Projekt zu tun, jedoch sind drei von zehn Sitzen des „Kathleos-Verwaltungsrates“ Mitglieder der Interkommunale „INAGO“. Die Verantwortung für den Gesamtkomplex trägt die Gemeinde Kelmis aber allein. Es ist auch eine Mitarbeiterin von „INAGO“, die berechnete, dass bestenfalls mit einem jährlichen Verlust von 82.000 € zu rechnen sei. Dann müssen aber alle Ladenlokale vermietet sein, was bei dem Leerstand in Kelmis fast utopisch ist.

Ob die Subventionen nun von der „DG“ oder der „DSL“ kommen, ist irrelevant, da auch die Finanzmittel der „DSL“ von der „DG“ kommen. Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es jedoch keinen Beleg einer Zusage der „DG“. Jetzt wollen Sie den ehemaligen Bürgermeistern der Gemeinde Kelmis auch noch Tatenlosigkeit anlasten. Kelmis ist seit einem halben Jahrhundert der Hauptanteileigner der „AIOMS“ und der letzte Gemeinderat – nicht der Bürgermeister, hat für „Leoni“ neben den ganzen Garantieübernahmen, eine weitere Million Euro hinzufügen müssen und ca. 4.500 m² teures Bauland zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt die Übernahme des größten Teils der Defizite.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment