Während die KTSV ihren ersten Angriff mit einem Fehlpass „beendete“, traf Eric Vreven zur ersten Führung der Hausherren (1:0, 1.). Damian Kedziora konterte allerdings direkt mit dem Ausgleich. Von da an fand vorerst jeder Ball ins Netz, nach fünf Minuten stand es somit 5:5.
HC Eynatten-Raeren 34:34 KTSV Eupen
Dann leistete sich Eynatten fünf Fehlwürfe in Folge, und die KTSV stellte einen ersten größeren Vorsprung her (8:5, 9.). Zwar kämpfte sich Emilio Barattini im HCER-Tor immer mehr in die Partie hinein, vorne jedoch vergab Eynatten zahlreiche Würfe. Bezeichnend der erleichterte Jubel von Linksaußen Dominique Cutaia nach seinem ersten Treffer nach mehreren Fehlversuchen (10:10, 15.). Ein deutliches Signal für die Heimsieben, die schnell wieder an Eupen vorbeizog: Noah Bartholemy traf zum 14:12 (20.). Es blieb eng, doch mit dem letzten Wurf vor der Pause ging Eupen wieder in Führung (20:19).

Eynatten hatte es unglaublich schwer, aus der Kabine zu kommen und befand sich bald mit vier und fünf Toren im Rückstand (22:26, 36.). Zwar parierte Max Schunck gegen Stijn Joosten, doch Cutaia vergab einmal mehr einen Tempogegenstoß – eine Szene mit Symbolcharakter: Eupen machte den Sack nicht zu, Eynatten nahm die Geschenke nicht an (23:27, 43.). Was dann passierte, war allerdings das Spiegelbild des Rückspiels in der klassischen Meisterschaftsphase: Wie Eynatten damals, traf nun Eupen das Tor einfach nicht mehr. Eric Vreven und Co. zogen deshalb nach 49 Minuten gleich (27:27).
Dann beendete Jerome Majean die lange Eupener Torflaute zum 28:27 (50.), und das wilde Treffen auf beiden Seiten fing wieder an. In die letzten fünf Minuten ging Eupen mit einer 32:30-Führung, die Eynatten zu Beginn der letzten Minute tatsächlich noch ausglich (33:33). Kim Schroeder warf das 34:33, Benoit Neuville den Ausgleich – und Dennis Vlijm neben das Tor: Punkteteilung nach einem wahren Samstagabend-Thriller.
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