Emmelser reist an polnisch-ukrainische Grenze

<p>Adrien Nuijten und Ismaël Zeroual brechen in der Nacht zum Mittwoch zur polnisch-ukrainischen Grenze auf, um sich vor Ort ein Bild von der Flüchtlingssituation zu machen.</p>
Adrien Nuijten und Ismaël Zeroual brechen in der Nacht zum Mittwoch zur polnisch-ukrainischen Grenze auf, um sich vor Ort ein Bild von der Flüchtlingssituation zu machen. | Foto: privat

Adrien Nuijten ist seit dem vergangenen Jahr als Nachfolger von Renaud Rahier überberuflicher Sekretär der sozialistischen Gewerkschaft FGTB in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. „Wir setzen uns schon seit Jahren für eine bessere Versorgung von Flüchtlingen ein, egal woher sie kommen“, sagt Nuijten und fügt hinzu: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn bereits 500.000 Ukrainer aus ihrer Heimat geflohen sind.“

Zwei Drittel davon befinden sich an der polnischen Grenze. „Dieser Zustrom wird von Polen allein kaum zu bewältigen sein. Hier ist die Solidarität aller Länder der Europäischen Union und jedes einfachen Bürgers gefragt.“

Ziel der Reise sei es, ein wenig Nothilfe zu leisten, sich ein Bild von den Schwierigkeiten der Flüchtlinge vor Ort zu machen und den Weg für zukünftige größere Aktionen zu ebnen.

Über die Facebook-Seite „Solidarity With Ukranians Refugees“ kann man den Verlauf der Aktion verfolgen und mit den Initiatoren in Kontakt treten: https://www.facebook.com/SWURBE

„Jede Hilfe ist willkommen und es wird in Kürze ein Solidaritätsfonds bei Leetchi.com eingerichtet, mit dem zukünftige Aktionen oder der Kauf von Materialien finanziert werden können“, so Adrien Nuijten. (arco)

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