Am Beginn des Prozesses stand eine detaillierte Analyse der Lebenssituation junger Menschen in Ostbelgien. Auch im Rahmen des dritten Jugendstrategieplans werden Projekte für junge Menschen finanziell unterstützt. Dies betrifft für den Zeitraum 2023 bis 2027 folgende Themen: gesellschaftliche Beteiligung, Digitalisierung, Emotionen und Selbstbild sowie nachhaltige Gestaltung Ostbelgiens als Lebensraum. Beim „Wirkshop“ können Jugendliche und Organisationen über die Situation junger Menschen austauschen. Auch erste Maßnahmen und Lösungen würden hier erarbeitet, hieß es.
Neben Jugendlichen und geförderten Jugendeinrichtungen können auch Vertreter anderer Organisationen, deren Zielgruppe junge Menschen sind, teilnehmen. Zum Einstieg gibt es einen kurzen Beitrag von Fachleuten zu jedem Schwerpunktthema. Sie sollen Anregungen für die anschließenden Diskussionen geben. In den Fokusgruppen werden die einzelnen Themen dann vertieft. Ziele und Maßnahmen werden ausgearbeitet. Über eine digitale Pinnwand, ein sogenanntes „Padlet“, kann jeder seine Anmerkungen und Wünsche online äußern (https://padlet.com/teamjugend/Bookmarks). Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus „Wirkshop“ und „Padlet“ wird die Steuergruppe aus Vertretern der Regierung und des Ministeriums, des Jugendbüros, des Jugendrates und der Jugendinformation in den folgenden Monaten einen Aktionsplan ausarbeiten. Weitere Informationen zu den Schwerpunktthemen und den Fokusgruppen gibt es auf www.ostbelgienlive.be/JSP.
Interessierte Jugendliche können sich jetzt anmelden. Anmeldeschluss für den „Wirkshop“ am 26. März von 10 bis etwa 13 Uhr im Alten Schlachthof in Eupen ist der 14. März. Die Veranstaltung unterliegt den dann aktuell geltenden Corona-Maßnahmen. (red/sc)
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