Russland hätte in den WM-Play-offs am 24. März gegen Polen antreten sollen. Der polnische Verband hatte allerdings bereits ausgeschlossen, zu diesem Spiel anzutreten.
Direkt betroffen von dem Entschluss ist Bundesligist RB Leipzig. Die Spiele des Bundesligisten gegen Spartak Moskau im Achtelfinale der Europa League wurden abgesagt. Spartak war die einzig verbliebene russische Mannschaft in einem Europapokal-Wettbewerb. Einen neuen Gegner durch ein Nachrücker-Verfahren gibt es für Leipzig nicht. Das Team von Trainer Domenico Tedesco, der Spartak zwischen 2019 und 2021 trainierte, steht damit vorzeitig im Viertelfinale.
Auswirkungen hat die Entscheidung auch auf die EM der Frauen im Juli in England. Russland wäre dort Gruppengegner der Niederlande sowie von Schweden und der Schweiz gewesen. Letztere hatten zuvor neben zahlreichen anderen Verbänden einen Boykott russischer Spiele angekündigt. (sid/leo)
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