Sie werden im Mai 2022 beginnen und bis Dezember 2023 dauern. Da eine Behelfsbrücke nicht verfügbar sei, müsse der betroffene Straßenabschnitt während der gesamten Baumaßnahme für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Dies habe gravierende Auswirkungen auf die Verkehrssituation im Umfeld, teilte die Stadt Aachen weiter mit.
In den nächsten Wochen will der Mobilitätsausschuss unter der Maxime „Führung der Umleitungsverkehre über den Außenring“ das Konzept weiter verfeinern. Die Verkehrsführung werde während der gesamten Bauzeit analysiert und bei Bedarf angepasst werden. Der externe Gutachter Dr. Michael Baier hat dargelegt, wie sich das Verkehrsgeschehen rund um die Großbaustelle verändern wird und wie die bisherigen Verkehre umgeleitet werden sollten.
Er sprach sich dafür aus, den Kraftfahrzeugverkehr vor allem in Richtung Toledoring, Pariser Ring und Vaalser Straße zu verlagern. Zudem empfahl er den Angaben zufolge, an einigen „empfindlichen“ Kreuzungen mit temporär aufgestellten Ampelanlagen zu arbeiten.
Von einer Öffnung des Templergrabens riet der Gutachter ab. Denn es bestünde die Gefahr, dass sich das Verkehrsaufkommen dort um das Dreifache gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie und vor der Sperrung für das Reallabor Templergraben erhöhen würde – auf bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Tag. Die Planungen für den Neubau der Brücke Turmstraße laufen schon seit Jahren. Zur Kommunikation des Brückenneubaus, der Straßensperrung und der damit verbundenen Auswirkungen sind bereits zahlreiche Institutionen, Fachabteilungen und Verbände eingebunden und informiert worden. Im öffentlichen Raum werden erste Hinweise zur Sperrung bereits Anfang März und dann Anfang Mai auf den städtischen Plakatanlagen zu finden sein. Zahlreiche weitere vorbereitende und begleitende Maßnahmen, darunter Bürger-Veranstaltungen, sind für März in Planung. (red/sc)
Infos zum Projekt gibt es auf www.aachen.de/turmstrasse.
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