Alle 19 ehemaligen Bewohner haben in anderen ostbelgischen WPZS ein neues Zuhause gefunden. „Durch gute Teamarbeit aller Beteiligten haben wir allen 19 Senioren und Seniorinnen ein neues Zuhause vermitteln können“, betont Antoniadis. Der Umzug wurde gemeinsam mit den Bewohnern, den Angehörigen bzw. den gesetzlichen Vertretern sowie dem Haus Katharina organisiert und erfolgte teils durch die Angehörigen, teils durch das Rote Kreuz und mit Hilfe von Fahrzeugen der WPZS selbst.
Die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben (DSL) habe im Vorfeld das persönliche Gespräch mit den Bewohnern gesucht, um die Präferenzen abzufragen. „Insofern es möglich war, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DSL auf diese Wünsche eingegangen. Eine Rolle spielte dabei, welches Wohn- und Pflegezentrum die Senioren bevorzugten“, so der Minister.
Die verschiedenen Wohn- und Pflegezentren, in die die Bewohner zogen, seien sehr bemüht gewesen, so der Minister: „Dank der Anstrengungen aller hat der Umzug reibungslos funktioniert. Jeder einzelne hat für die Seniorinnen und Senioren großen Einsatz gezeigt.“
Die 19 Bewohner sind in verschiedenen Wohn- und Pflegezentren im Norden der DG untergekommen – ein Großteil davon im Raerener Marienheim, im Golden Morgen in Walhorn und im Katharinenstift in Astenet. Vier Senioren sind darüber hinaus nach Eupen gezogen (Josephsheim und St.Franziskus).
Der erste Bewohner war bereits am 26. Januar ausgezogen. Die Zusatzkosten in der Unterbringung übernimmt nach Aussage des zuständigen Ministers die Deutschsprachige Gemeinschaft, sodass den Senioren selbst keine Mehrkosten entstehen.
Mit dem Regierungsbeschluss bzw. dem Verlust der Betriebsgenehmigung für Haus Katharina im Zuge massiver struktureller Defizite bei der Normeinhaltung endet auch die Finanzierung der Einrichtung seitens der DG. Ab sofort darf die Einrichtung nicht mehr als Wohn- und Pflegezentrum fungieren. (red/sue)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren